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Sonntag, 11. Oktober 2026

Die EU verschuldet sich, als gäbe es kein Morgen.

Warum sollten wir einen wichtigen Teil unserer Schweizer Gesetzgebung mit dem EU_Anbindungsvertrag an Brüssel übergeben?

Der Teilbeitritt zu diese Schuldenunion wird uns sehr teuer zu stehen kommen. Post auf X

Die wachsende Staatsverschuldung ist nicht mehr nur das Ergebnis vorübergehender Krisen, sondern ein anhaltender, struktureller Trend, der in Europa bis in die 1970er Jahre zurückreicht. Antreiber sind eine alternde Gesellschaft, geringes Wirtschaftswachstum und die politische Unfähigkeit, die Ausgaben zu begrenzen.
Eine neue Eurokrise, in der Deutschland keine stabilisierende Rolle mehr spielt und die Maßnahmen der EZB möglicherweise nicht mehr so wirksam sind, wäre für die EU nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine geopolitische Katastrophe. Daher muss die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen auch zu einem unverzichtbaren Bestandteil der geopolitischen Resilienz werden. swp

Der Rechnungshof hat vor den Folgen der zunehmenden Verschuldung der EU gewarnt, die bis 2027 auf bis zu eine Billion Euro steigen könnten. Die Prüfer entdeckten auch Unregelmäßigkeiten in Milliardenhöhe. Allein für Zinsen wird die EU nach Einschätzung des Rechnungshofs 2028 bis 2034 bis zu 93 Milliarden Euro ausgeben. tagesschau

Frankreich weist im 4. Quartal 2025 mit rund 3,46 Billionen Euro die höchste absolute Staatsverschuldung innerhalb der Europäischen Union auf. Italien liegt mit einer Staatsverschuldung von rund 3,1 Billionen Euro dicht hinter Frankreich, weist aber eine wesentlich geringere Wirtschaftsleistung auf. statista

Dienstag, 7. Oktober 2025

Euro-Kartenhaus wird einstürzen

Die drei größten Volkswirtschaften der EU, nämlich F, D und I, sind in Summe sehr viel höher verschuldet, als die Regulative der EU vorsehen und erlauben.


Die EU ist eben doch mehr Fluch als Segen. Sie überschreitet ihre eigentlichen Zwecke ganz gewaltig. Gedacht war eine Art Handels- und Wirtschaftsabkommen bezüglich Zöllen und Standards, herausgekommen ist ein Bürokratie-Monster mit Superregierungsfunktion.


Frankreichs neuer Premierminister Sébastien Lecornu ist nach nur vier Wochen im Amt angesichts einer Regierungskrise überraschend zurückgetreten.


Die Pleite und Regierungskrise in Frankreich offenbart: Die Verfassung der fünften Republik war auf Charles de Gaulle zugeschnitten. Das passt nicht mehr. Die fünfte Republik ist am Ende und die Grande Nation braucht mal wieder eine neue Verfassung.


Während viele die EU-Finanzpolitik und das Schuldenmanagement grundsätzlich kritisieren und eine grundlegende Reform oder gar die Auflösung der Währungsunion fordern, prognostizieren andere direkt das Ende von Euro und Europäischer Union.


Mit einem dominanten Anteil äußern viele Leser scharfe Kritik an der hohen Verschuldung großer EU-Staaten, stellen die Einhaltung der EU-Schuldenregeln infrage und fordern grundlegende Reformen oder gar die Auflösung der Währungsunion. Die finanzielle Belastung Deutschlands und die Rolle der EU als bürokratisches Monster stehen ebenfalls im Fokus der Kritik.


Das ist eben die unausweichliche Folge linker Politik. Unverständlich, dass das noch irgendjemanden überrascht.


FOCUS-online-Debatte zu Premier-Rücktritt. "Euro-Kartenhaus wird einstürzen": Leser blicken mit Sorge nach Frankreich